Komponist, Arrangeur und Musiker

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Knut Maurer

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Maurer gibt die Bühne frei

Leiter der Bigband gibt beim jährlichen Musikfestival des Europa Gymnasiums  im Juni 2012 ein unerwartetes Abschiedskonzert

Es war eine Geste mit Symbolcharakter. Der letzte Ton von John Miles” epischem Rockklassiker „Music“ war gerade verklungen, als sich der Leiter der Bigband, begleitet vom frenetischen Jubel des Publikums, entspannt in den Stuhl hinter sich sinken ließ. Knut Maurer gab die Bühne frei. Beim abschließenden Musikbeitrag der beiden Schulchöre war er nur noch Zuschauer.

Einen Rollenwechsel an den er sich bald schon gewöhnen muss. Knapp 30 Jahre lang war Maurer die unumstrittene musikalische Kapazität am Europa Gymnasium gewesen. Eine Ära, die nun ein Ende findet. Vom damaligen Schulleiter Dieter Rößler im Schuljahr 1983/1984 in die Südpfalz beordert, war der studierte Pianist, Organist, Cellist und Sänger geholt worden um in Wörth eine Bigband und ein Jazzensemble aufzubauen. Vor allen Dingen, aber sollte Maurer frischen Wind in die vornehmlich von traditioneller Blasmusik geprägte Musikszene der Südpfalz bringen. Eine Aufgabe, welcher sich der musikalische Tausendsassa von nun an mit Feuereifer widmete. Neben der bald schon regional bekannten Bigband, gründete Maurer den Unterstıufenchor, diverse Bands und Ensembles, einen Jazzclub, sowie das Musikfestival, welches bald bereits so erfolgreich war, dass man den Rahmen der Veranstaltung erweitern und in die Wörther Festhalle verlagern musste. Am letzten Sonntag war er dort wohl zum vorerst letzten Mal zu bewundern. Gewohnt energiegeladen dirigierte Maurer „seine“ Bigband, durch Jazz-, Jive- und Rocknummern, steuerte teilweise zeitgleich sogar noch Bass- und Keyboardbegleitung bei. Und Maurer wäre nicht Maurer, wenn es ihm nicht auch bei seinem Abschiedskonzert gelungen wäre, Umbaupausen charmant und eloquent zu füllen. Nicht nur die eigenen Solisten wurden mit Stolz präsentiert, auch die Leistung der anderen Musikgruppen fanden Maurers Anerkennung. Zum Beispiel der Unterstufenchor unter der Leitung von Andreas Günther, welcher gleich sechs Lieder präsentieren durfte. fast ausschließlich in englischer Sprache und komplett auswendig. Besonderen Anklang beim Publikum fand dabei Marina Brauns Solodarbietung von Celine Dions „My Heart will go on“, welches die Schülerin trotz Mikropanne stimmungsvoll zu meistern wusste. Dass Romantik musikalisch nicht in seichten Kitsch ausarten muss, bewies dann der von Ulrike Pfirrmann dirigierte Schulchor, mit dynamischen Interpretationen von Hits aus Leonard Bernsteins „West Side Story“. Auch in der zweiten Hälfte des Programms begeisterte der Chor mit Showelementen und spritzigen Songs. Selbst die Männer an Bass und Tenor bewiesen bei „You make me feel like dancing“ beachtliche Tanzkünste, auch wenn ihre weiblichen Konterparts hier vielleicht noch einen Hauch mehr Eleganz versprühen konnten. Vielleicht eine Herausforderung fürs nächste Jahr. Ein weiteres Highlight setzte das Streichorchester unter der Leitung von Barbara Müller. Gemeinsam mit Schülern des Karlsruher Bismarckgymnasiums, unter der Leitung von Klaus Köhler, entführten die Streicher ihre Zuhörer in den Norden Europas, nach Schweden und Irland. Klassik in stilvollem, melodischem Gewand. Davon will sich auch Knut Maurer in Zukunft stärker inspirieren lassen. Aber auch seine Rhythm ’n Blues Band und seine Privatschüler werden sich schon darauf freuen bald schon mehr Zeit mit dem musikalischen Unikat verbringen zu können. Allzulanges Stillsitzen wäre für Maurer sowieso eher untypisch.

(Rheinpfalz-Artikel vom Juli 2012)

Er ist wieder da !

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(Rheinpfalz-Artikel vom 01.05.2013)

 

Nicht nur britischer Rhythm ’n ‚Blues sondern nach jahrelanger Reifung eigene neue deutsche Songs

Artikel in der Rheinpfalz

(Rheinpfalz-Artikel Januar 2016)